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Q_METO_VIT01_Stèles anthropomorphes

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Anthropomorphe Stelen
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Endneolithikum (2.500 bis 1.800 v. Chr.), anthropomorphe Stelen aus Kalkstein, 1 – Maison Aube (Montagnac, Dep. 30 (Gard)); 2 – Le Colombier (Euzet-les-Bains, Dep. 30 (Gard))
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Texte (from field presentation): 
Diese aus Stein gemeißelten oder gehauenen Blöcke sind stilisierte Darstellungen menschlicher Gestalten. Durch das Relief der Augen und der Nase entsteht ein mundloses Gesicht. Bei Stele Nr. 1 verbinden sich Arme und Hände, zentral vor dem Körper angeordnet, mit einem Anhänger, bei Stele Nr. 2 mit einem Dolch. Die Gravierungen im Bereich des Gesichts lassen an Tätowierungen oder Skarifizierungen denken, im Bereich des Körpers an Kleidungsstücke: gefaltetes Tuch oder Gürtel. Diese Stelen, von denen in der Provence nur sehr wenige, im Languedoc dagegen mehrere gefunden wurden, könnten verherrlichte Helden darstellen und auf einen frühen Kult hinweisen. Sie könnten auch der Markierung des Territoriums gedient haben.
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